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Fluffiger Blechkuchen für die Kuchenform: Ein einfacher Blechkuchen, der wie eine echte Torte aussieht

Der Blechkuchen gehört zu den beliebtesten hausgemachten Backwaren: schnell und einfach zubereitet, herrlich fruchtig im Duft und ganz ohne aufwendige Dekoration köstlich. Backen Sie ihn in einer Kuchenform statt auf dem Blech, verwandelt sich das einfache Gebäck in ein festlicheres Dessert: höher, saftiger, leichter portionierbar und eleganter auf dem Tisch.

1.7.2026

Eine Bublanina in einer Springform ist die perfekte Wahl, wenn Sie etwas Hausgemachtes backen möchten, das zugleich schön aussieht. Sie passt zum Kaffee, zur Familienfeier, als sommerliches Dessert mit frischen Früchten oder als schnelles Dessert aus gefrorenen Vorräten außerhalb der Saison.

Warum Bublanina gerade in einer Springform backen?

Klassische Bublanina auf dem Blech ist bewährt, doch eine Tortenform bringt mehrere Vorteile. Durch den kleineren Durchmesser wird der Teig höher, luftiger und wirkt festlicher. Der Kuchen trocknet weniger aus, weil er nicht flach über das ganze Blech verteilt ist. Das Ergebnis: eine saftigere Bublanina, die auch nach dem Abkühlen angenehm weich bleibt.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Aussehen. Eine runde Bublanina erinnert an eine einfache Obsttorte und reicht oft, um sie leicht zu bestäuben, mit frischem Obst zu garnieren oder mit einem Löffel saurer Sahne oder Joghurt zu servieren. Die Tortenform erleichtert außerdem das Herausnehmen – nach kurzem Abkühlen genügt das Lösen des Rings, und der Kuchen bleibt schön im Ganzen.

Die höhere Teigschicht verhindert außerdem, dass das Obst so leicht nach unten sinkt – besonders praktisch bei schwereren Früchten wie Kirschen, Sauerkirschen, Aprikosen oder Pflaumen.

Welches Obst eignet sich für Bublanina?

Sie können frisches oder gefrorenes Obst verwenden. Am besten sind Früchte mit ausgeprägtem Geschmack und angenehmer Säure, da sie den süßen Teig gut ausbalancieren. Besonders geeignet sind:

Kirschen, Sauerkirschen, Blaubeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Aprikosen, Pflaumen oder Brombeeren.

Für traditionellen Sommergeschmack wählen Sie Kirschen oder Sauerkirschen. Für eine frischere, leicht säuerliche Note eignen sich Johannisbeeren oder Himbeeren. Süßere Varianten gelingen mit Erdbeeren, Aprikosen oder Pflaumen. Bei gefrorenem Obst darauf achten, es nur kurz antauen zu lassen, damit vor dem Backen nicht zu viel Flüssigkeit austritt.

Grundrezept für Bublanina in der Springform

Dieses Rezept ist für eine runde Springform mit einem Durchmesser von ca. 24–26 cm geeignet.


Zutaten für den Teig

3 Eier

150 g Kristallzucker

1 Vanillezucker

100 ml Öl

150 ml Milch

100 g weißer Joghurt für einen saftigeren Teig

250 g Weizenmehl (Type 450)

1 Backpulver

eine Prise Salz

geriebene Zitronenschale nach Geschmack

Für das Obst

300–400 g frische Kirschen, Sauerkirschen oder anderes Obst

etwas Weizenmehl zum Wälzen des Obstes


Zum Einfetten der Form

Butter oder Sprühöl

Weizenmehl oder Backpapier


Optionaler Streusel

100 g Weizenmehl

70 g Kristallzucker

70 g kalte Butter

Der Streusel ist optional, verleiht der Bublanina aber eine knusprige Oberfläche und ein besonders hausgemachtes Aussehen. Bei säuerlichem Obst wie Johannisbeeren oder Sauerkirschen passt er besonders gut.

Zubereitung

Heizen Sie den Ofen auf 180 °C vor. Fetten Sie die Tortenform mit Butter oder Sprühöl ein und bestäuben Sie sie mit Mehl. Alternativ können Sie Backpapier auf den Boden legen und die Ränder leicht einfetten, damit sich der Kuchen nach dem Backen gut löst.

Waschen, trocknen und entkernen Sie das Obst bei Bedarf. Größeres oder schwereres Obst wie Kirschen, Sauerkirschen, Aprikosen oder Pflaumen wälzen Sie leicht in Mehl, damit es beim Backen nicht so leicht nach unten sinkt.

Schlagen Sie die Eier mit Kristall- und Vanillezucker zu einer hellen, schaumigen Masse – das sorgt für einen leichten Teig. Rühren Sie dann nach und nach Öl, Milch und den weißen Joghurt unter. Joghurt ist optional, macht den Teig aber saftiger.

Mischen Sie in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und optional Zitronenschale. Heben Sie die trockenen Zutaten behutsam unter die flüssige Masse. Nicht zu lange rühren – es reicht, bis sich alles verbunden hat, damit der Kuchen nicht kompakt wird.

Gießen Sie den Teig in die vorbereitete Form und glätten Sie die Oberfläche. Verteilen Sie das Obst gleichmäßig darauf und bröseln Sie bei Bedarf die Streusel darüber.

Backen Sie 35–45 Minuten, je nach Teighöhe und Ofentyp. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzspieß sauber oder nur mit wenigen Krümeln herauskommt. Bei gefrorenem Obst erhöhen Sie die Backzeit auf etwa 40–50 Minuten.

Nach dem Backen die Bublanina 15–20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig den Ring lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Variante mit frischen Kirschen

Kirschen-Bublanina ist ein Sommerklassiker. Für die Tortenform verwenden Sie 300–400 g entkernte Kirschen. Nach dem Waschen gut abtropfen lassen und vor dem Verteilen leicht in Mehl wenden — das hält die Kirschen besser im Teig.

Diese Variante schmeckt auch pur mit Puderzucker hervorragend. Wer es „kuchenhafter“ mag, gibt Streusel dazu für eine knusprige, buttrige Oberfläche.

Variante mit gefrorenen Johannisbeeren

Gefrorene Johannisbeeren erfrischen die Bublanina und sind das ganze Jahr über verfügbar. Für die Tortenform reichen 250–300 g gefrorene Johannisbeeren. Nur kurz antauen lassen und abtropfen, aber nicht vollständig auftauen, damit nicht zu viel Saft austritt.

Die Johannisbeeren gleichmäßig auf den Teig streuen und nach Wunsch Streusel hinzufügen. Bei gefrorenem Obst backen Sie etwas länger und prüfen die Garstufe mit einem Holzspieß.

Wie verhindert man, dass das Obst nach unten sinkt?

Das häufigste Problem ist, dass Obst einsinkt. Gute Regeln helfen: Obst gut abtropfen und trocken verwenden; größere Stücke in Mehl oder in einer Mischung aus Mehl und etwas Zucker wenden; Obst nicht in den Teig einkneten, sondern erst auf der Oberfläche verteilen. In einer Springform hilft die höhere Teigschicht zusätzlich, das Obst zu halten.

Häufige Fehler beim Backen von Bublanina

Typische Fehler sind ungenügendes Aufschlagen der Eier mit dem Zucker – dann wird der Teig nicht luftig genug – und zu viel Obst, das den Teig beschwert. In einer Tortenform empfehlen sich etwa 300–400 g Obst. Ebenfalls problematisch ist nicht bemehltes Obst oder zu kräftiges Rühren nach Zugabe des Mehls. Nehmen Sie die Bublanina auch nicht zu früh aus dem Ofen: Die Oberfläche kann fertig wirken, während der Teig rund um das Obst noch feucht ist. Immer den Holzspießtest verwenden und den Kuchen nach dem Backen nicht hastig aus der Form nehmen.

Wie serviert man Bublanina?

Am einfachsten bestäuben Sie die Bublanina mit Puderzucker und schneiden sie wie eine Torte. Für feierlichere Varianten servieren Sie frisches Obst, eine Kugel saurer Sahne, weißen Joghurt oder Vanillesoße. Zu Sommerfrüchten passt auch leicht geschlagene Mascarpone- oder Quarkcreme sehr gut.

Eine Bublanina in der Springform zeigt, wie ein einfacher Kuchen außergewöhnlich wirken kann – mit der richtigen Form, gutem Obst und ein paar Tricks wird aus einem Hauskuchen ein Dessert für den Festtisch.

Was kann beim Backen der Bublanina nützlich sein?

Praktische Helfer sind eine hochwertige Tortenform, Backpapier, eine Teigspachtel, Schneebesen, Küchenwaage, Puderzucker zum Bestäuben und Sprühöl zum einfachen Einfetten. Wer oft backt, profitiert von mehreren Tortenform-Größen, um Rezepte flexibel an Portionen und Teigmengen anzupassen.

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