Für Halloween-Cupcakes müssen Sie keine Spinnen aus Modellierfondant formen oder Stunden mit aufwändiger Deko verbringen. Augenförmige Zuckerstreusel sind ein praktisches Backwerkzeug: Einfach in die Creme gesteckt, verwandeln sie jeden Cupcake in einen echten Hingucker. Genau darin liegt ihr Charme.
Eine Konditorin würde Ihnen wahrscheinlich nur eines raten: Versuchen Sie nicht, alle Stücke gleich zu machen. Halloween verträgt ein bisschen Chaos, und bei Monstern ist das sogar erwünscht. Geben Sie einem Cupcake ein riesiges Auge, dem nächsten zwei und einem anderen gern drei oder vier. Zuckeraugen können schief sitzen, in unterschiedlicher Höhe oder dicht nebeneinander gedrückt werden. Je seltsamer das Gesicht wird, desto besser.
Am schnellsten ist es, die abgekühlten Cupcakes mit einer Spritztüte und einer größeren Tülle mit Creme zu garnieren. Für Halloween funktionieren kräftige Farben gut – grün, lila, orange oder fast schwarz. Sie müssen dabei nicht die gesamte Menge gleich einfärben. Aus einem Teig können Sie so ganz leicht mehrere verschiedene „Arten“ von Monstern herstellen.
Aus weißer Creme wird ein Geist, aus grüner eine zerzauste Kreatur, und ein lilaner Cupcake mit mehreren Augen kann an ein kleines, pelziges Monster erinnern. Es reicht, die Art des Dressierens der Creme und die Platzierung der Augen zu variieren. Wenn Sie noch ein Detail hinzufügen möchten, formen Sie aus Schokolade oder Rollfondant einen Mund, Zähne oder kleine Hörner.
Praktischer Tipp: Zuckerdekorationen sollten Sie besser erst kurz vor dem Servieren auf die Creme geben. Bei längerem Kontakt mit sehr feuchter Creme können sie allmählich weich werden oder sich auflösen. Bei bestimmten Zuckeraugen lohnt es sich deshalb, auch die Empfehlungen des Herstellers zu beachten.
Und wenn einige Monster ein wenig schief sind? Diesmal wird nichts korrigiert. Genau diese sehen meist am besten aus.