Der Nussboden überzeugt mit intensiverem Geschmack als klassischer Biskuit und harmoniert perfekt mit Schokoladen-, Karamell-, Kaffee- und Sahnecremes. Gemahlene Nüsse geben dem Teig zusätzliche Feuchtigkeit; da sie jedoch Fett enthalten, sollten sie sparsam dosiert werden, um den Boden nicht zu beschweren. Besser ist es, einen Teil des Mehls durch Nüsse zu ersetzen, statt das Mehl komplett wegzulassen. So entsteht insgesamt eine saftigere, feinere Struktur.
Diese Menge passt für eine runde Kuchenform mit einem Durchmesser von etwa 24 cm.
Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach etwa die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Ziel ist ein fester, glänzender Eischnee.
Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse aufschlagen. Öl und Wasser unterrühren. Mehl mit Backpulver und gemahlenen Nüssen mischen.
Die trockenen Zutaten und den Eischnee abwechselnd portionsweise unter die Eigelbmasse heben. Danach den Teig nicht mehr mit dem elektrischen Rührgerät stark bearbeiten. Mit einem Spatel nur vorsichtig unterheben, damit möglichst viel Luft erhalten bleibt.
Zu kräftiges Rühren nach Zugabe von Mehl und Nüssen lässt den luftigen Teig leicht zusammenfallen und macht den Boden schwer und flach.
Für den Biskuit sind fein gemahlene Nüsse ideal; sie sollten aber nicht zur Paste werden. Bei zu langem Mixen tritt Fett aus und die Mischung wird klebrig.
Wenn Sie die Nüsse zu Hause mahlen, portionsweise kurz mixen. Für intensiveren Geschmack die Nüsse kurz rösten; vor dem Mahlen vollständig auskühlen lassen.
Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche leicht glattstreichen. Backen bei etwa 170 °C Ober-/Unterhitze. Für eine 24-cm-Form rechnen Sie mit ca. 35–45 Minuten; die genaue Zeit hängt von der Höhe des Bodens und dem Ofen ab.
In den ersten ca. 25 Minuten den Ofen nicht unnötig öffnen. Mit einem Holzstäbchen prüfen — es darf kein roher Teig daran haften bleiben.
Den Boden vollständig auskühlen lassen und idealerweise erst nach mehreren Stunden schneiden. Noch warme Nussbiskuits sind weich und reißen beim Schneiden leichter.
Der Nussgeschmack passt hervorragend zu:
Auch die Kombination Nüsse, Schokolade und Karamell ist besonders gelungen. Walnüsse harmonieren oft mit Schokolade, Karamell oder Honig.
1. Walnüsse
Die Basis für einen guten Boden sind hochwertige Nüsse. Im Angebot gibt es etwa geschälte Walnüsse, die je nach gewünschter Feinheit gemahlen werden können.
2. Runde Kuchenform 24 cm
Für die angegebene Teigmenge ist eine 24-cm-Form ideal. Beispielsweise gibt es eine Kuchenform rund 24 × 7,5 cm, deren höherer Rand Platz für einen höheren Boden bietet.
3. Formen und Kuchentringe
Beim Backen mehrerer Böden sind feste oder verstellbare Kuchentringe praktisch — sie erleichtern gleich hohe, gerade Böden.
Praxis-Tipp: Wenn Sie den Boden in drei oder mehr dünne Schichten teilen möchten, backen Sie ihn am besten einen Tag vorher. Nach dem Ruhen bröckelt er weniger und die Schnitte werden sauberer.