Pudding-Buttercreme gehört zu den zeitlosen Klassikern der Konditorei. Fester als reine Puddingcreme lässt sie sich leicht verstreichen und behält nach kräftigem Aufschlagen ihre Form. Ideal als Tortenfüllung, für Schnitten, Gebäck oder zum Dekorieren mit dem Spritzbeutel.
Aus dem Puddingpulver und der Milch kochen Sie einen deutlich dickeren Pudding, als Sie ihn für ein gewöhnliches Dessert zubereiten würden. Decken Sie die Oberfläche sofort mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet, und lassen Sie den Pudding vollständig auskühlen.
Schlagen Sie die weich gewordene Butter mit dem Puderzucker zu einer hellen, luftigen Creme auf. Rühren Sie dann nach und nach den ausgekühlten Pudding unter. Am Ende erhalten Sie eine glatte, zarte und stabile Buttercreme.
Hier entstehen die meisten Probleme. Butter und Pudding sollten beim Zusammenfügen ungefähr die gleiche Temperatur haben. Ist die Butter zu weich und der Pudding zu kalt, kann die Creme gerinnen oder Klümpchen bilden.
Der Pudding muss nicht eiskalt sein. Lassen Sie ihn etwas temperieren und achten Sie darauf, dass die Butter nicht so weich wird, dass sie zu fließen beginnt.
Vanille ist die Basis. Sie können die fertige Creme z. B. mit Kakao, geschmolzener (abgekühlter) Schokolade, Kaffee oder einer kleinen Menge Aromapasten verfeinern. Flüssige Zutaten vorsichtig dosieren – zu viel Flüssigkeit verändert die Konsistenz.
Praxis-Tipp: Möchten Sie die Creme mit einem Spritzbeutel aufspritzen, kühlen Sie sie nach der Zubereitung kurz, damit sie fester wird. Wird sie im Kühlschrank zu hart, lassen Sie sie vor dem Verwenden kurz bei Raumtemperatur weich werden.