Agar zählt zu den beliebtesten Geliermitteln der modernen Konditorei. Es ist eine 100% pflanzliche Alternative zu Gelatine, gewonnen aus Meeresalgen, und überzeugt durch seine starke Gelierfähigkeit. Damit ist es nicht nur die perfekte Wahl für vegane Desserts, sondern auch für alle, die das Ergebnis präzise steuern möchten.
Im Vergleich zu klassischer Gelatine hat Agar-Agar eine höhere Gelstärke, ist hitzestabil und sorgt für feste, saubere Schnitte. In der Konditorei wird es für Geleeschichten, Spiegelglasuren, Fruchteinsätze, Tortenkrems und moderne Desserts in Form eingesetzt.
Agar ist ein natürliches Polysaccharid aus roten Meeresalgen. In der Konditorei schätzt man ihn besonders, weil:
Die Desserts sind dadurch fest, stabil und gut portionierbar – ideal für moderne Schnitten und Entremets.
Die Handhabung unterscheidet sich leicht von Gelatine. Agar muss immer kurz aufgekocht werden, damit er aktiviert wird – bloßes Auflösen reicht nicht. Üblich ist, ihn in eine Flüssigkeit (Wasser, Fruchtpüree, Saft oder Milch) einzurühren, aufkochen zu lassen und dann leicht abkühlen zu lassen.
Wichtig ist auch die richtige Dosierung:
Die Einstellbarkeit der Struktur macht Agar besonders beliebt bei Profis.
Agar-agar wird in vielen Desserts eingesetzt:
Er funktioniert auch sehr gut mit Fruchtsäuren, bei denen Gelatine oft an Wirkung verliert.
Der Unterschied ist grundlegend: Agar geliert schneller, fester und bleibt bei höheren Temperaturen stabiler. Dafür erfordert er präziseres Arbeiten – eine zu hohe Menge macht das Ergebnis sehr fest. Hat man sich jedoch an sein Verhalten gewöhnt, ist er ein unverzichtbares Hilfsmittel.
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